Nazis kill, the state deports

For 12 years the right wing terrorist of the NSU (national socialist underground) lived murdering underground. They were not caught and nobody even noticed what they were doing. Now they were compromised under strange and unknown circumstances.
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Info-Veranstaltung: Naziaufmarsch in Hamm, 27.09.

27. September:
Informationsveranstaltung gegen den Naziaufmarsch
19:30 Taranta Babu
Humboldtstraße 44, 44137 Dortmund
1. Oktober:
Demonstration gegen den Naziaufmarsch in Hamm
11:00 Hamm HBF

Am 1. Oktober wollen Neonazis in Hamm aufmarschieren. Die „Kameradschaft Hamm“, eine seit vielen Jahren aktive Neonazi-Gruppe, versucht seit dem vergangenen Jahr einen weiteren regelmäßigen Termin im Demo-Kalender der Szene zu etablieren. Dem jährlichen „nationalen Antikriegstag“ im September in Dortmund soll fortan ein jährlicher Aufmarsch unter dem Motto „Den deutschen Volkstod stoppen! Wir lassen uns nicht BRDigen“ folgen. Angekündigt sind Redner von „Freien Kameradschaften“ und NPD/JN und ungefähr 400 Teilnehmenden.
In Hamm haben sich die politischen Jugendverbände zusammen geschlossen, um den Protest gegen den Naziaufmarsch gemeinsam zu organisieren. Geplant ist ein Demonstration unter dem Motto „Gemeinsam. Gegen Rassismus und soziale Ausgrenzung! Für eine freie Welt ohne Grenzen!“. Obwohl in Hamm seit 2003 etliche Naziaufmärsche stattgefunden haben, herrschte bislang in weiten Teilen der Stadt die Auffassung vor, durch Ignorieren würde sich das Problems von selbst wieder erledigen. Die antifaschistische Demonstration will deshalb deutlich machen, wie wichtig Protest und kontinuierlicher Widerstand gegen Neonazis sind.
Mit der Veranstaltung wollen wir Einschätzungen zu Situation in Hamm geben und die geplanten Antifa-Aktivitäten vorstellen. Am 1. Oktober wird es dann eine gemeinsame Anreise aus Dortmund geben.

Veranstaltung am 20.09.: „Antisemitismus – Entstehung und aktuelle Erscheinungsformen“

Die Veranstaltungsreihe “Was geht mich das an?!” des Dortmunder Antifa-Bündnisses, die seit Anfang des Jahres in Dortmund monatlich stattfindet, geht im September weiter. Wir haben mit der Auslandsgesellschaft direkt am Hauptbahnhof einen neuen Veranstaltungsort gewonnen.

Die Veranstaltung mit dem Thema “Antisemitismus – Entstehung und aktuelle Erscheinungsformen in der deutschen Gesellschaft” beginnt am Dienstag, den 20. September, um 19:30 Uhr.

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Veranstaltung des DAB am 30.8.

Am Dienstag, dem 30. August, veranstaltet das Dortmunder Antifa-Bündnis (DAB) einen Vortrag zum Thema “Volksgemeinschaft statt Kapitalismus – Zur sozialen Demagogie der Neonazis”. Weitere Infos undden Ankündigungstext findet Ihr hier. Bei dem Referenten handelt es sich um Dominik Clemens, Politikwissenschaftler an der Technischen Hochschule Aachen. Die Veranstaltung beginnt um 19.30 Uhr im Reinoldinum, Schwanenwall 34. Der Vortrag findet im Rahmen der Veranstaltungsreihe “Was geht mich das an?!” des DAB statt und ist in Kooperation mit dem Forum gegen Rassismus Campus Dortmund organisiert worden.

30.08. | 19:00 Uhr | Reinoldinum (Schwanenwall 34)

Nach Nazi-Angriff: Spontandemonstration durch Innenstadt

Am heutigen Abend haben sich ca. 50 Antifaschistinnen und Antifaschisten in der Dortmunder Innenstadt anlässlich des brutalen Übergriffs von Neonazis in der Nacht auf Freitag zu einer Spontandemonstration zusammen- gefunden. Eine Gruppe von Neonazis hatte am frühen Freitag morgen um ca 2.45 Uhr mehrere Antifaschisten unter anderem mit einem Messer angegriffen. (mehr…)

Do-Hacheney: Überfall mit tödlichen Waffen

In der Nacht zum Freitag, dem 29. Juli, haben Dortmunder Neonazis in Hacheney eine Gruppe AntifaschistInnen überfallen. Gegen 2:45 Uhr bemerkte die Gruppe den Kleinbus der Dortmunder Nazis, einen VW mit dem Kennzeichen DO-UC-7875, der mit Schrittgeschwindigkeit an ihnen vorbeifuhr. Als die Neonazis eine der Personen als Antifaschisten erkannten, wendeten sie und sprangen mit Sturmmasken vermummt und Hiebwaffen in der Hand aus dem VW-Bulli. Fünf Neonazis griffen die AntifaschistInnen mit Baseballschägern, Pfefferspray, mitgeführten Steinen und Flaschen sowie mindestens einem Messer an, wobei von den Neonazis unter anderem die Drohung “Jetzt bist du dran, ich stech dich ab!” ausgesprochen wurde. Während des etwa sechsminütigen Angriffs holten die Nazis immer wieder Flaschen und Steine aus dem Wagen, der für den Nachschub quer auf der Straße rangiert stand.

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Das Braune Chamäleon: Filmvorführung durch das DAB


Das Dortmunder Antifa-Bündnis wird am 26.07. den Film “Das braune Chamäleon” zeigen. Zugleich wollen wir damit unsere Mobilisierung als Alerta!-Bündnis beginnen. Hier könnt ihr euch Mobimaterialien, wie z.B. Flyer und Plakate abholen.
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3.9.: Naziaufmarsch sabotieren, blockieren, verhindern!

Aufruf des Alerta!-Bündnisses, einem Zusammenschluss des Dortmunder Antifa-Bündnisses und weiteren antifaschistischen Gruppen aus NRW, unter dem Motto: „Den Naziaufmarsch am 03.09. in Dortmund sabotieren, blockieren, verhindern!“.

Alerta!-Bündnis - Dortmunder Antifa-Bündnis & Antifaschistische Gruppen aus NRW

Für den 03.09.2011 mobilisieren Neonazis wieder zum so genannten Nationalen Antikriegstag nach Dortmund. Den seit 2005 jährlich stattfindenden Aufmarsch werden sie auch in diesem Jahr wieder dazu nutzen, um einen völkischen Antikapitalismus und Antiimperialismus zu propagieren, der stets mit Rassismus, Antisemitismus, Antiamerikanismus und Geschichtsrevisionismus einhergeht.

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UZ-Pressefest: Stellungnahme zur Absage des “Bandbreite”-Auftritts

Stellungnahme des Dortmunder Antifa-Bündnisses zur Absage des “Bandbreite”-Auftritts auf dem UZ-Pressefest
vom 24.06.2011

Die Organisator_innen des UZ-Pressefests haben nach den öffentlichen Aufforderungen, der Band “Die Bandbreite” auf dem UZ-Pressefest kein Forum zu bieten, den Auftritt abgesagt. Stattdessen wird jedoch eine Diskussion mit den Band-Mitgliedern stattfinden, an der neben der Band sowohl Befürworter_innen als auch (nicht näher genannte) Kritiker_innen zu Wort kommen sollen. Damit ist für uns jedoch nichts gewonnen. Schließlich wird der Band nach wie vor eine Plattform geboten, ihre sexistischen, antisemitischen und antiaufklärerischen Inhalte zu verbreiten.

Die Veranstalter_innen des UZ-Pressefestes haben leider nicht auf unseren Offenen Brief reagiert und scheinen auch nicht zu einer ernsthaften Auseinandersetzung mit der Band und der Kritik an ihr bereit. In ihrer Stellungnahme vom 21.06. weisen sie die veröffentlichte Kritik als eine von “sogenannten ‘Antideutschen’” initiierte “üble Kampagne” zurück, statt inhaltlich darauf einzugehen.

Dies alles zeugt nicht gerade von einem konstruktiven und offenen Umgang mit der angebrachten Kritik. Lediglich einzelne Ortsverbände der DKP, die dem Auftritt der Bandbreite ebenfalls kritisch gegenüberstanden, haben direkt auf unseren Offenen Brief geantwortet. An dieser Stelle bedanken wir uns für die Reaktion und die angebotene Unterstützung.

Der angemessene Umgang mit der Band wäre aus unserer Sicht eine konsequente Absage des Auftritts und jeglicher anderen Möglichkeit zur öffentlichen Darstellung gewesen. Und zwar nicht aus “Sicherheitsgründen”, sondern aus dem antifaschistischen Bewusstsein heraus, gegen reaktionäre Ideologien vorzugehen und ihnen nicht noch im Gegenteil den Weg zu ebnen.

Offener Brief des Dortmunder Antifa-Bündnisses zum Auftritt der Band „Die Bandbreite“ beim UZ-Pressefest

Offener Brief des Dortmunder Antifa-Bündnisses an den DKP-Vorstand, die Organisator_innen des UZ-Pressefestes und alle seine Fans und Besucher_innen.

Sehr geehrte Damen und Herren,

bereits zum 17. Mal findet das UZ-Pressefest im Revierpark Wischlingen in Dortmund statt. Mit Erstaunen stellten wir fest, dass unter den als „Highlights“[i] deklarierten Künstler_innen des DKP-Volksfestes auch die HipHop-Combo „Die Bandbreite“ angekündigt wird. Im Zeitrahmen vom 24.-26. Juni 2011 soll damit in Dortmund einer Band eine öffentliche Plattform gegeben werden, deren Texte von sexistischen, antisemitischen und NS-relativierenden Inhalten geprägt sind. Die Duisburger Band um den Sänger Marcel Wojnarowicz, genannt Wojna, und den DJ Torben Pape, genannt DJ Torben, fallen aber nicht nur durch ihre rechtsgerichteten und antiaufklärerischen Songtexte auf, sondern auch durch ihre Teilnahme und Unterstützung rechtsoffener bis eindeutig nationalistischer Veranstaltungen und Konferenzen. An verschiedenen Stellen sind diese Kritikpunkte, die wir im Folgenden noch näher erläutern wollen, bereits zur Diskussion gestellt worden. Allerdings richten sich bisherige Berichte zwar an die Öffentlichkeit, jedoch unseres Wissens nach nicht direkt an die Veranstalter_innen. Deshalb möchten wir mit diesem Brief die Organisator_innen des UZ-Pressefestes dazu aufzufordern, der Band „Die Bandbreite“ eine politische und programmatische Absage zu erteilen.

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